Das Poke Bowl ist seit einigen Jahren ein absoluter Healthy-Trend in Paris. Wenn der Sommer näher rückt, hat dieses Gericht gleich zwei Vorteile: Man bereitet sich darauf vor, für die Sommerzeit einen Traumkörper zu haben (ähm ja, naja, man versucht es zumindest…) und vor allem ist es bei großer Hitze super angenehm zu essen, da es sich um eine recht frische Zubereitung handelt.
Daher möchte ich euch heute einige Pariser Adressen vorstellen, die ich selbst testen konnte und die genau auf dieses traditionelle, farbenfrohe und ausgewogene Gericht spezialisiert sind, das ursprünglich aus Hawaii stammt. Kleine Geschichtskunde am Rande: Ein Poke Bowl ist ein Rezept, in dem man im Allgemeinen Würfel aus rohem Fisch findet (auf Hawaiianisch bedeutet „poke“, das man „pokai“ ausspricht, genau das: „Würfel“), mariniert in einer Soße auf Sojabasis (da der japanische Einfluss auf dem Archipel sehr stark ist). Natürlich ist das Poke Bowl in unserer sehr visuellen (oder sogar „instagrammablen“) und gesundheitsbewussten Gesellschaft zum Star der sozialen Netzwerke geworden, und man muss zugeben, dass es neben seinem tollen Aussehen auch noch sehr lecker ist… Es ist also schwer, diesem Trend zu widerstehen…

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Inhaltsverzeichnis
Pokawa
Die Idee zu Pokawa entstand auf Reisen für Maxime und Samuel, die inzwischen 8 Poké-Hütten-Adressen in Paris (darunter Poissonnière, Lebon, Oberkampf und Mazarine) sowie in anderen Städten Frankreichs (Lyon, Aix-en-Provence, Bordeaux, Lille, Nizza, Nantes, Clermont-Ferrand, Limoges, Grenoble, Angers, Reims, Marseille, Orléans…) und im Ausland (Belgien, Luxemburg) betreiben – ihre sogenannten Barakawas. Ihre erste Adresse in der 36 Rue Poissonnière wurde im Juli 2017 eröffnet.
Ich persönlich habe das Pokawa Rive Gauche getestet, das mitten im Herzen des Viertels Saint-Germain-des-Prés liegt. Diese kleine Adresse bietet etwa fünfzehn Sitzplätze in einer entspannten Atmosphäre und mit einer Dekoration, die einem das Gefühl gibt, in einer Strandhütte zu sein…


Auf dem Programm: Eine Healthy-Speisekarte im Geiste der traditionellen hawaiianischen Pokés, bei denen Fisch im Vordergrund steht, aber nicht nur…
Zu probieren:
- An Poké-Varianten haben wir das Lachs-Mango-Poké in der kleinen Version und das Rotlachs-Ananas-Poké (Anm.: roter Thunfisch) in der großen Version getestet.
- Bei den Getränken mochte ich den Charitea Mate (3,50 €) und die super erfrischende hausgemachte Limonade (3,90 € für 0,5 l) sehr gerne.
- Zum Dessert haben wir uns (weil wir eigentlich schon gut satt waren) den Kokos-Pudding mit Bio-Chiasamen (4,20 €) und ein Schokoladenmousse zum Mitnehmen geholt.











Preise: Nur Poké: 9,90 € für die kleine und 12,90 € für die große Portion (mein Tipp: Bei normalem Hunger reicht die kleine, ansonsten macht die große auch den hungrigsten Magen satt) / Poké + Getränk: 11,90 € für die kleine und 14,90 € für die große Portion
Vielen Dank an Pokawa und Christophe für diese Einladung.
Pokawa
33 rue Mazarine, 75006 Paris
Durchgehend geöffnet von Montag bis Sonntag, von 11:30 bis 22:30 Uhr
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Poké Bar Madeleine
Dieses Lokal, das es seit März 2017 gibt, verfügt über drei Pariser Adressen und bietet ultrafrische und maßgeschneiderte Poké Bowls à la carte an. Vor Ort gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man wählt ein Rezept von der Karte (was wir getan haben, da wir an diesem Tag null Kreativität hatten und uns einfach treiben lassen wollten) oder man stellt sich seine Schüssel mit den Zutaten seiner Wahl zusammen, die dann frisch vor unseren Augen zubereitet wird. Dank einer großen Vielfalt an Früchten, saisonalem Gemüse, Körnern und Dressings ist garantiert jeder in der Lage, sich die Schüssel seiner Träume zusammenzustellen – egal ob Vegetarier, Veganer oder sogar bei Glutenunverträglichkeit, was ziemlich großartig ist.
Der Geheimtipp: Im unteren Gastraum der Poké Bar Madeleine gibt es unbegrenzt zitroniges Wasser, was wirklich nett ist!










Der große Pluspunkt: Das Lokal bezieht seinen frischen Fisch ausschließlich von ökologisch verantwortlichen Lieferanten, die mit Fish Is Life oder ähnlichen Garantien zertifiziert sind, und bietet ökologische Verpackungen mit Schalen aus Zuckerrohrmasse sowie Besteck aus Bambus für den „Zum Mitnehmen“-Bereich an.
Zu probieren:
- Bei den Signature Poké Bowls haben wir das Oahu-Lachs (12,90 €) und das Maui-Goldbrasse (12,90 €) in großer Portion probiert (es gibt auch Mini-Versionen).
- An Getränken haben wir den Charitea Green getestet (scheint ein Getränk zu sein, das gut zum Detox-Charakter der Poke Bowl passt, da beide Lokale es anbieten / 3,50 €) sowie den Matcha-Tee mit Pfefferminze von Tensaï Tea (3,50 €).
- Als Dessert mochte ich die Nuss-Honig-Tarte mit zwei Sorten Nüssen (4 €), auch wenn das in puncto Leichtigkeit natürlich nicht ganz oben steht – aber hey, man muss sich auch mal was gönnen…


Vielen Dank an Poké Bar und Aglaé für diese Einladung.
Poké Bar Madeleine
3, rue Vignon 75008 Paris
Preise: Poké Bowl ab 12,90 € / Mini-Poké 9,50 € / Menü ab 11,50 € /
Veggie Bowl ab 7,50 €
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Poké Bar Opéra
Ich habe auch die Adresse Poké Bar Opéra getestet, die über eine Mini-Terrasse verfügt, auf der wir neulich mit meiner Freundin Mathilde zu Mittag gegessen haben. Dabei haben wir unter anderem die Sommerrezepte probiert, darunter das Bikini Ready (13,90 €) – leicht und voller Energie mit Dorade, Bio-Quinoa, Radieschen, Beete, Zucchini und Zitrusfrüchten.
Der Pluspunkt: Aus Sorge um die Auswirkungen seines Handelns und seiner Entscheidungen zum Schutz unseres Planeten verpflichtet sich Poké Bar seit seiner Gründung dazu, frische, lokale und umweltbewusste Produkte von Lieferanten auszuwählen, die sich nach den Jahreszeiten und den Fischereizyklen durch nachhaltigen Fischfang richten. Zudem unternimmt das Lokal große Anstrengungen, um dem Ziel von Zero Waste näher zu kommen.





Poké Bar Opéra
24 Rue du 4 septembre, 75002 Paris
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Pacifico
Dieses Lokal bietet ein Konzept der pazifischen Küche (Ceviche, Poke, Margarita) und hat mittags wie abends in einer echten Urlaubsatmosphäre geöffnet. Ich habe die Dekoration dieser kleinen Adresse geliebt, die uns tatsächlich in die Wärme der Inseln versetzt. Außerdem wurde die Speisekarte des Lokals in Zusammenarbeit mit Daniel Semprun, dem Küchenchef der Cevicheria, kreiert, was zu einem wirklich schmackhaften und hochwertigen Ergebnis führt! Kurz gesagt, wir haben diese Adresse für Poke und Ceviche mit dem Lieblingsfotografen absolut geliebt und ich kann sie euch daher nur wärmstens empfehlen!
Zu probieren: natürlich die Pokés (10,90 €); die Ceviches (9,90 €); als Dessert die Pavlova mit Saisonfrüchten (4,50 €).
















Vielen Dank an Pacifico und Josef für diese Einladung.
Pacifico
50 rue Saint Georges 75009 Paris
Geöffnet von Montag bis Samstag von 11:45 bis 15:00 Uhr sowie von Donnerstag bis Samstag von 19:00 bis 23:00 UhrPoké-Menü am Mittag mit Poké + Vorspeise oder Dessert + Getränk für 15,90 €
Ceviche-Menü am Mittag mit Ceviche + Vorspeise oder Dessert + Getränk für 14,90 €
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Poké Life
Diese kleine Poké-Adresse befindet sich im 11. Arrondissement von Paris und bietet köstliche Pokés zu sehr vernünftigen Preisen (9,90 € das kleine Poké und 11,90 € das große). Man hat die Wahl zwischen Signatur-Pokés oder kann sich sein Poké ganz nach Wunsch selbst zusammenstellen. Das kleine Extra dieses seit zwei Jahren bestehenden Lokals sind die originellen und komplett hausgemachten Soßen, die extra von einem Koch für das Restaurant entwickelt wurden! Ich habe mich übrigens total in die Avococo-Soße (Avocado, Kokosmilch und Zitrone) verliebt, die absolut köstlich ist!









62 Rue du Chemin Vert, 75011 Paris
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Atelier Poké Toké
Diese sehr schöne Adresse in der Nähe von Madeleine bietet Signatur-Pokés (Dorade, marinierte Garnelen, zartes Hähnchen…), warme Pokés (Filet mignon, japanisch frittiertes Karaage-Hähnchen, Lammhaxe…) oder auch die Möglichkeit, sich das Poké seiner Träume selbst zusammenzustellen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Qualität und Frische der Produkte gelegt, und das spürt man in der Schüssel wirklich! Auch die Dekoration ist sehr schön und gemütlich, man möchte sich hier einfach niederlassen und sein Poké in Ruhe genießen.
Bei den selbst kreierten Pokés wählt man seine Basis, eine oder zwei Proteine, eine Soße (besonderes Lob für den würzigen Sesam), vier Früchte oder Gemüse und schließlich drei Toppings. Und wenn es euch wie mir schwerfällt, euch zu entscheiden (oder einfach zu wissen, was gut zu was passt), zögert nicht, euch von dem super Team vor Ort leiten zu lassen – sie sind wirklich absolut liebenswert. Kurz gesagt, eine hervorragende Pariser Poké-Adresse, die ich euch sehr, sehr ans Herz lege! Was Getränke betrifft, macht das Lokal Säfte (3,50 € im Menü), die ebenfalls super lecker sind, und auch die Desserts sind hausgemacht (zwischen 2,50 € und 4,20 €).









Atelier Poké Toké
18 Rue Vignon, 75009 Paris
Prix des bowls : bowl simple 9,80 € / big bowl 12,80 €
Lien vers le site internet de l’Atelier Poké Toké
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La Poketerie
Cette petite adresse de poké, installée dans le 9ème arr. de Paris, vers le métro Le Peletier, propose des poké-bowls signatures (9,90 € version normale et 11,90 € en version super bowl) mais aussi des bowls à composer avec 1 base, 1 protéine + 3 toppings pour 10,90 € ou alors des super bowls avec 1 base, 2 protéine + 4 toppings pour 12,90 €. Côté boisson je vous recommande de goûter la citronnade ou encore le thé glacé maison (2,90 €) et enfin en dessert j’ai beaucoup aimé le tiramisu à la pistache (3,90 €) !
En plus du contenu qualitatif de l’assiette, j’ai aussi beaucoup aimé la déco du lieu et surtout il y a plusieurs tables pour se poser et manger sur place, ce qui est assez pratique. Et pour ceux qui veulent bosser pendant leur déjeuner, il y a aussi pas mal de prises électriques un peu partout (toujours intéressant à noter).











La Poketerie
3 Rue de Provence, 75009 Paris
Lien vers le site internet du restaurant
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Inuï
Inuï est une chaîne de restaurants parisiens dédiés aux poke bowls. Il existe pour l’instant 3 adresses différentes de cette enseigne dans le 8ème arrondissement de Paris. Le principe particulier de cette adresse c’est qu’on compose son « bol », à sa guise de A à Z en choisissant tous les ingrédients.
Le bon point : les couverts (fourchettes, baguettes, cuillères) sont en bois et les pailles en carton pour ne pas avoir un impact négatif sur la planète.






Merci à Inuï pour cette invitation.
Inuï
89 boulevard Haussman, 75008 Paris
Prix : bol du jour à 9,50 € / menu bol + soupe + boisson ou dessert à 14,90 €Lien vers le site internet de Inuï
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Afrik’N’Bowl
Cette enseigne ne propose pas à proprement parler des poke bowls mais revisite le concept en proposant des bowls aux influences africaines, mais avec la même philosophie. C’est à dire avec la volonté de préparer des bowls africains healthy et gourmands. Cette chaîne de restauration est gérée pour information par le groupe Afrik’N’Fusion qui a pour objectif de promouvoir la cuisine africaine en France. L’idée du restaurant c’est aussi de faire découvrir les qualités nutritionnelles des produits d’Afrique, encore peu connus en Europe (comme le fonio, le manioc ou encore le couscous de mil) et de casser les clichés qui veulent que la cuisine africaine soit systématiquement riche et non adaptée à une alimentation saine. Au programme du lieu, des bowls chauds (9,90 € ou 11,90 € en XL) ou froids (même prix) donc avec 6 bowls signature déjà tout fait mais aussi la possibilité de créer son propre bowl en choisissant absolument tous les ingrédients !
A goûter : en boisson le jus de bissap est très sympa et sucré (2,50 €) et le jus de gingembre (2,50 €) est très très fort en gingembre, avis aux amateurs ; en petite entrée on a été très fan des alocco (3,50 €), des bananes plantain frites ; en bowl signature froid je vous recommande le Fonio Poulet (10,90 €) que nous avons beaucoup aimé ; en dessert je vous conseille de goûter le thiakkry mangue qui est un fromage blanc agrémenté d’une céréale africaine qui a un petit goût de noisette.









Testé en 2020
Afrik’N’Bowl
187 Rue du Faubourg Saint-Martin, 75010 ParisMenus à partir de 10,90 €
Edit du 14/01/2024 : l’enseigne existe toujours mais elle s’appelle Djaam Afro Food maintenant
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CARTE DE MES BONNES ADRESSES FOOD A PARIS ET EN ILE-DE-FRANCE
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Crédits photos : Nicolas Diolez et Melle Bon Plan Photos non libres de droits, autorisation du photographe obligatoire avant toute utilisation






