Eingebettet in den Bogen der Kleinen Antillen, zwischen dem Karibischen Meer und dem Atlantischen Ozean, ist die französisch-niederländische Insel Saint-Martin (liebevoll „The Friendly Island“ genannt) ein einzigartiges, sonnenverwöhntes Reiseziel. Wir waren sofort von der Lebensfreude, den 37 wunderschönen feinen Sandstränden, der unberührten Natur und der kulturellen Vielfalt begeistert. Die Insel gilt zudem als gastronomische Hauptstadt der Karibik, was uns als Feinschmecker natürlich besonders gefreut hat. Jedes Jahr im November findet dort sogar ein Gastronomie-Festival statt.
Dieser Artikel ist das Ergebnis eines Blogtrips, den wir im Dezember 2025 zusammen mit unserem Lieblingsfotografen anlässlich des Erstflugs der neuen Direktverbindung von Air Caraïbes zwischen dem Flughafen Paris-Orly und Saint-Martin unternommen haben. Für uns beide war es übrigens das erste Mal in der Karibik. Wie immer habe ich dir unten meinen vollständigen Guide zusammengestellt, damit du deinen Kurztrip nach Saint-Martin optimal planen kannst – inklusive unserer Must-Sees, praktischen Tipps und einer Auswahl an vor Ort getesteten Adressen.










Inhaltsverzeichnis
Mit Air Caraïbes nach Saint-Martin reisen
Um die Insel Saint-Martin vom französischen Festland aus zu erreichen, bietet die Fluggesellschaft Air Caraïbes seit Dezember 2025 eine Direktverbindung zwischen dem Flughafen Paris-Orly (ORY) und dem internationalen Flughafen Princess Juliana (SXM) im südlichen Teil der Insel (dem niederländischen Teil) an. Es ist die einzige Fluggesellschaft, die Saint-Martin direkt ab Orly anfliegt, was besonders praktisch ist, da man dank der Verlängerung der Metrolinie 14 schnell und einfach zum Flughafen gelangt.
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Unser Test der Economy-Klasse Soleil von Air Caraïbes
Wir sind in der Economy-Klasse Soleil geflogen. Der Hinflug dauert etwa 9 Stunden, der Rückflug ca. 8 Stunden (Nachtflug: Abflug in Saint-Martin um 18:35 Uhr, Ankunft in Paris-Orly am nächsten Morgen um 7:20 Uhr). An Bord gibt es ein Mittagessen und einen Snack sowie ein Komfort-Set mit Kissen, Decke und Schlafmaske. Die individuellen Bildschirme bieten eine große Auswahl an Filmen und Serien sowie Audio-Programme zur Entspannung, Meditation und Musik.
Meine Tipps für das Reisen mit Air Caraïbes:
- Melde dich vor deinem Abflug kostenlos beim Treueprogramm Préférence von Air Caraïbes an, um Meilen zu sammeln und von Anfang an von exklusiven Vorteilen zu profitieren.
- Schau bei der Sitzplatzwahl ganz nach hinten im Flugzeug. Da der Rumpf dort schmaler wird, gibt es einige Reihen mit nur 2 Sitzen (statt 3). Das ist ideal für Paare, die einen Fensterplatz ohne direkten Sitznachbarn möchten (wir hatten auf dem Hinflug die Plätze 45 A und B und das war wirklich sehr angenehm).





Air Caraïbes
Preise: ab 739 € für einen Hin- und Rückflug ab Paris-Orly in der Economy-Klasse Soleil
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Meine praktischen Tipps für den Flug und den Flughafen
Hier sind einige nützliche Erfahrungen, die dir helfen sollen, unter den besten Bedingungen zu reisen:
- Flughafen-Zeiten: Plane ein, etwa 2,5 bis 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Das Aufgeben des Gepäcks, die Sicherheitskontrolle und vor allem die Einwanderungskontrolle nehmen Zeit in Anspruch (da die Landung am Princess Juliana Flughafen auf der niederländischen Seite erfolgt, musst du bei Ankunft und Abflug die Zollformalitäten erledigen).
- Biometrischer Reisepass: Ein gültiger Reisepass ist für die Einreise nach Saint-Martin zwingend erforderlich, wenn du am internationalen Flughafen Princess Juliana ankommst (wenn du am Flughafen Grand Case Espérance auf der französischen Seite ankommst, reicht ein gültiger Personalausweis). Mit einem biometrischen Reisepass geht die Grenzkontrolle dank der automatischen Schleusen deutlich schneller.
- Tipp für Wasser im Flugzeug: Du kannst eine leere Trinkflasche durch die Sicherheitskontrolle mitnehmen (das ist völlig erlaubt) und sie dann an den Wasserspendern im Abflugbereich auffüllen, um während des gesamten Fluges frisches Wasser zu haben. Das mache ich bei jeder Flugreise so und habe so immer Wasser griffbereit.
- Komfort in der Kabine: Neben dem Set an Bord ist ein ergonomisches Nackenkissen sehr wertvoll, um in der Economy-Klasse friedlich schlafen zu können. Ich nehme bei langen Flügen immer mein eigenes mit. Außerdem trage ich immer Kompressionsstrümpfe (da ich Probleme mit der Durchblutung in den Beinen habe) und spezielle Ohrstöpsel für Flugreisen.



Praktische Infos für deine Reise nach Saint-Martin
Hier ist das Wichtigste, was du vor deiner Abreise wissen solltest:
- Klima und Wetter: Ein angenehmes tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 27° und 34°C das ganze Jahr über und einer angenehmen Wassertemperatur zwischen 26° und 30°C.
- Zeitverschiebung: Im Winter 5 Stunden weniger und im Sommer 6 Stunden weniger (UTC-4) im Vergleich zum französischen Festland.
- Sonnenschein: Im Winter geht die Sonne früh unter und es wird schnell dunkel, gegen 18 Uhr.
- Wann ist die beste Reisezeit für Saint-Martin? : Die Hochsaison (Dezember bis April) ist die ideale Zeit, um die Sonne bei trockenem Klima und milden Temperaturen (um 26-28 °C) zu genießen. Die Insel ist sehr lebhaft, aber das hohe Touristenaufkommen lässt die Preise für Unterkünfte und Flüge steigen. / Die Nebensaison (Mai bis November): Das Klima wird heißer und feuchter, mit einem Risiko für stärkere Regenschauer und der Hurrikan-Saison zwischen August und Oktober. Dafür sind die Preise deutlich attraktiver.
- Währungen: Der Euro (€) und der US-Dollar (USD) werden überall akzeptiert, wobei es praktisch ist, für kleine Ausgaben auf der südlichen Seite etwas Bargeld in Dollar dabei zu haben.
- Sprachen: Französisch und Niederländisch sind die beiden offiziellen Sprachen, aber Englisch und Französisch werden im Alltag neben Kreolisch häufig gesprochen.
- Zwei Flughäfen: Der internationale Flughafen Princess Juliana (SXM) im Süden für transatlantische Verbindungen und der Flughafen Grand-Case Espérance (SFG) im Norden für Flüge zwischen den Inseln.
- Leitungswasser: Das Trinkwasser aus der Leitung stammt größtenteils aus Meerwasserentsalzungsanlagen (insbesondere auf der niederländischen Seite).
- Telefonie : Vorsicht bei Mobilfunkgebühren und Roaming-Kosten, sobald du dich auf der niederländischen Seite (Sint Maarten) befindest. Im Gegensatz zur französischen Seite gehört der südliche Teil weder zur Europäischen Union noch zu den französischen Überseegebieten (DOM) für Mobilfunktarife vom Festland. Um böse Überraschungen bei der Internetrechnung zu vermeiden (das geht sehr schnell!), deaktiviere deine mobilen Daten im Ausland oder schalte den Flugmodus ein, sobald du dich in der niederländischen Zone befindest oder dich ihr näherst.
- Was gehört in den Koffer: Denke an einen starken Sonnenschutz (umweltfreundliche Sonnencreme, Sonnenbrille und Hut), ein Mückenschutzmittel, das nach Sonnenuntergang unerlässlich ist (sonst wirst du eine leichte Beute, falls Mücken dich so sehr mögen wie mich), sowie deine Badekleidung und leichte Sommerkleidung.
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Unterwegs auf der Insel Saint-Martin
Um Saint-Martin in völliger Freiheit zu erkunden, ist ein Mietwagen fast unverzichtbar. Taxifahrten sind auf Dauer teuer, und das lokale Minibus-Netz, das zwar sympathisch aussieht, bietet für Urlauber kaum Orientierung (keine genauen Fahrpläne oder festen Haltestellen: man muss dem Fahrer einfach am Straßenrand ein Zeichen geben).

Was gibt es in Saint-Martin zu sehen und zu tun?
Saint-Martin hat eine interessante Geschichte und eine weltweit einzigartige geografische Konfiguration: Es ist die kleinste bewohnte Insel, die zwischen zwei Nationen geteilt ist. Am 11. November 1493 von Christoph Kolumbus gesichtet (dem Tag des Heiligen Martin, daher der Name), ohne dass er dort landete, wurde die Insel von den indianischen Völkern ursprünglich „Soualiga“ („das Land des Salzes“) genannt. Im 16. Jahrhundert begehrten bereits Korsaren und Freibeuter ihre reichen Salzlagunen.
Am 23. März 1648 einigten sich Franzosen und Niederländer im Vertrag von Concordia darauf, ihre Gebiete abzugrenzen: der nördliche Teil für Frankreich (Hauptort Marigot) und der südliche Teil für die Niederlande (Sint Maarten, Hauptstadt Philipsburg). Noch heute trennt keine physische Grenze oder Zollstation die beiden Zonen. Die Insel hat sich auch durch klimatische Herausforderungen geformt, insbesondere durch die schweren Hurrikane 1995 (Luis) und 2017 (Irma).





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Was gibt es im französischen Teil der Insel zu sehen und zu tun?
Etwas weniger urbanisiert und wilder als sein niederländischer Nachbar, über den ich dir weiter unten erzähle (Sint Maarten), befindet sich der französische Teil von Saint-Martin in der nördlichen Hälfte der Insel. Er erstreckt sich über etwa 53 km² und nimmt fast 60 % dieses französisch-niederländischen Gebiets der Kleinen Antillen ein. Zwischen Hügeln, Fischerdörfern mit bunten kreolischen Häusern und Buchten mit türkisfarbenem Wasser ist dieser Teil der Insel auch das gastronomische Herz der Karibik. Im Westen vom Karibischen Meer und im Osten vom Atlantischen Ozean begrenzt, ist er direkt mit dem niederländischen Teil im Süden verbunden, ohne jegliche physische Grenze.
Ebenfalls sehenswert: Les Terres Basses, an der westlichen Spitze gelegen, beherbergt diese sehr geschützte Halbinsel prächtige Anwesen, die in den Tropen liegen, sowie herrliche wilde Strände.

Fremdenverkehrsamt von Saint-Martin
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Spaziergang in Grand Case
Grand Case ist ein wenig das kulinarische und authentische Herz von Saint-Martin. Dieses Fischerdorf hat sich seinen Charme mit seinen traditionellen Holzhäusern mit bunten Fassaden bewahrt. Am Abend belebt sich der Boulevard rund um ein doppeltes kulinarisches Erlebnis (von dem ich dir weiter unten im Abschnitt „Gute Adressen“ erzähle): auf der einen Seite die „Lolos“, beliebte Tische am Strand, an denen man kreolische Grillgerichte genießt; auf der anderen Seite gastronomische Tische, die in der ganzen Region bekannt sind. Mit seiner langen Bucht aus feinem Sand, die von ruhigem Wasser umspült wird, verkörpert Grand Case eine gewisse karibische Lebensart. Zögere also nicht, tagsüber oder nachts einen Abstecher dorthin zu machen!






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Einen Bootsausflug machen
Um die Meeresfauna der Insel zu erkunden, sind wir mit BritSea Boat Charters vom charmanten Yachthafen Anse Marcel in Richtung Rocher Créole an Bord eines Bootes gegangen. Dieser felsige Inselchen mit seinem durchsichtigen und flachen Wasser liegt im Herzen des Nationalen Naturschutzgebiets von Saint-Martin und ist ein bekannter Schnorchelspot: Ausgestattet mit Maske und Schnorchel kann man dort leicht geschützte Korallen und eine Vielzahl bunter tropischer Fische beobachten. Unser Ausflug wurde leider wegen des Wetters etwas verkürzt, aber ich empfehle dir wärmstens, die Insel von der Meerseite aus zu entdecken, es ist ein sehr schöner Ausflug.








BritSea Boat Charters
Marina, Anse Marcel 97150, Saint-Martin
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Einen Ausflug zum Îlet Pinel machen
Als wahre geschützte Oase des Naturschutzgebiets und unter dem Schutz des Conservatoire du littoral stehend, ist das Îlet Pinel ein Muss bei einem Aufenthalt auf Saint-Martin. Man erreicht es in nur zehn Minuten Überfahrt vom Anlegesteg von Cul-de-Sac an Bord eines kleinen traditionellen Shuttles (dem „Mercedes-Boot“). Diese kleine, komplett autofreie Insel bietet einen hübschen weißen Sandstrand, der von türkisfarbenem und ruhigem Wasser umspült wird, sowie kleine Pfade, auf denen man die lokale Vegetation und Leguane beobachten kann.








Bootsshuttle zum Îlet Pinel
Anlegesteg von Cul-de-Sac, 97150 Saint-Martin
Preise: 10 € / 12 $ Hin- und Rückfahrt pro Person (regelmäßige Abfahrten alle 30 Minuten)
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Faulenzen am Strand von Baie Rouge
Der Strand von Baie Rouge liegt im Sektor Terres Basses, nur wenige Minuten von dem Hotel entfernt, in dem wir wohnten (von dem ich dir weiter unten im Abschnitt „Gute Adressen“ erzähle), und ist eine sehr schöne natürliche Bucht, die ihren Namen dem leicht rosa und rötlichen Farbton ihres Sandes verdankt. Umgeben von Kalksteinklippen und gesäumt von kristallklarem Wasser, ist es ein perfekter Ort, um sich einen Vormittag der Entspannung zu gönnen, in aller Ruhe zu baden und die Küste der Insel zu bewundern.




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Was gibt es im niederländischen Teil der Insel zu sehen und zu tun?
Der niederländische Teil („The Dutch Side“), Sint Maarten, befindet sich im südlichen Teil der Insel und zeigt eine besonders dynamische Atmosphäre mit seinen 14 Casinos, großen Hotelkomplexen und seinem stark frequentierten Kreuzfahrthafen. Seine Hauptstadt, Philipsburg, erstreckt sich zwischen der Great Bay und dem großen Salzsee (Great Salt Pond), was an die Zeit erinnert, als die Salzgewinnung das Herz der Inselwirtschaft bildete.
Fremdenverkehrsamt von Sint Maarten
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Landungen am Maho Beach beobachten
Dies ist einer der ungewöhnlichsten und weltweit bekanntesten Strände der Karibik. Im niederländischen Teil gelegen, unmittelbar in der Achse der Landebahn des Flughafens Princess Juliana, bietet Maho Beach das beeindruckende Spektakel von Verkehrsflugzeugen, die wenige Sekunden vor dem Aufsetzen in niedriger Höhe über die Urlauber hinwegfliegen. Es ist ein Ort, an dem Touristen natürlich gerne Fotos machen (wir sind dieser Gewohnheit übrigens nicht entgangen, wie du unten sehen kannst)!



Der Geheimtipp: um die größten internationalen Flugzeuge landen zu sehen, setze dich zwischen 12:00 und 15:00 Uhr an den Strand oder auf die Terrasse
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Philipsburg entdecken
Die Stadt, Hauptstadt des niederländischen Teils der Insel, ist bekannt für ihre zollfreien Geschäfte für Schmuck und Luxusuhren, insbesondere entlang der Front Street und in der charmanten, blumengeschmückten Gasse Old Street (was, wie ich zugebe, für uns nicht die interessanteste Attraktion der Stadt war). Verpasse bei deinem Spaziergang auch nicht zwei emblematische Gebäude:
- The Courthouse: Das Gerichtsgebäude, das 1793 in der Front Street mit seiner weißen Holzstruktur und seinem Glockenturm, der von einer Ananas gekrönt wird, erbaut wurde, ist das berühmteste historische Denkmal des niederländischen Teils.
- Die methodistische Kirche: Im 19. Jahrhundert aus Holz erbaut, stellt sie ein bemerkenswertes Zeugnis traditioneller karibischer religiöser Architektur dar.









Jenseits seines Status als Tempel des Duty-Free-Shoppings und seiner bunten Fassaden hält die niederländische Hauptstadt eine Überraschung für diejenigen bereit, die sich einen Moment von der Hauptstraße entfernen können. Seit einigen Jahren hat sich Philipsburg in eine zeitgenössische Open-Air-Galerie verwandelt. Wenn man durch die Alleys (die kleinen senkrechten Gassen, die die Bucht mit der Stadt verbinden) schlendert, entdeckt man Wandgemälde in verschiedenen Größen, signiert von lokalen und internationalen Künstlern. Diese Street-Art-Werke feiern die karibische Kultur, die tropische Fauna, die Geschichte und wichtige Persönlichkeiten der Insel. Die Stadt aus dem Blickwinkel der Street-Art zu erkunden, bietet eine schöne und fotogene Alternative, die wir dem Shopping-Aspekt des Ortes vorgezogen haben.








Meine guten kulinarischen Adressen auf Saint-Martin
Als kulinarischer Knotenpunkt gilt Saint-Martin als die gastronomische Hauptstadt der Karibik. Wenn du Gewürze und traditionelle Rezepte der Inseln magst, kannst du auch einen Blick auf meine Adressen für kreolische und antillische Restaurants in Paris werfen! Was Spezialitäten betrifft, produziert die Insel ihr eigenes handwerkliches Bier, das SXM Beer, das im niederländischen Teil (in Cole Bay, ganz in der Nähe von Philipsburg) gebraut wird, dessen Brauerei man besichtigen kann (wir hatten nicht die Gelegenheit dazu, aber wir werden versuchen, bei einem nächsten Besuch vor Ort dorthin zu gehen). Schließlich glaube ich, dass ich noch nie so viel Piña Colada in meinem Leben getrunken habe, da es ein großer Cocktail-Klassiker in der Karibik ist, woher er stammt. Und man muss auch sagen, dass er an den meisten Orten, an denen ich ihn probieren konnte, sehr gut zubereitet wurde.






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Wo kann man auf dem Îlet Pinel essen? Restaurant Karibuni
Während unseres Tages auf dem Îlet Pinel haben wir im Restaurant Le Karibuni, das direkt am Strand liegt, mit den Füßen im Sand zu Mittag gegessen. Auf der Speisekarte: köstliche, würzige antillische Kabeljau-Accras (10 €), gegrillter frischer Fisch (27 €), BBQ-Rippchen (22 €) und eine leckere Thunfisch-Poké-Bowl (25 €) – alles mit Blick auf die Lagune genossen. Dazu haben wir einige Biere „made in Caribbean“ probiert, und ansonsten kann ich euch auch die Frozen Piña Colada (10 €) empfehlen. Das Restaurant engagiert sich zudem mit konkreten Maßnahmen (Begrenzung des Wasserverbrauchs, Installation von Solarpaneelen, Mülltrennung und -sammlung, Verwendung von Mehrwegbechern, verantwortungsbewusster Einkauf…), um seine Umweltauswirkungen zu minimieren und zum Schutz des Îlet Pinel beizutragen.






Restaurant Le Karibuni
Îlet Pinel, 97150 Saint-Martin
Öffnungszeiten: täglich mittags geöffnet
Spezialitäten: hausgemachte Accras, frischer Fisch, Langusten und Poké Bowls
Preise: Cocktails zwischen 7 € und 14 € / Tapas zum Teilen zwischen 10 € und 39 € / Gerichte zwischen 19,50 € und 38 €
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Wo kann man in einem traditionellen Restaurant essen? Die Lolos von Grand Case
Grand Case, ein ehemaliges Fischerdorf, ist bekannt für seine „Lolos“, kleine, traditionelle Open-Air-Restaurants direkt an der Strandpromenade. Man kommt hierher, um authentische und großzügige kreolische Küche vom Grill zu genießen: karamellisierte Rippchen, gegrilltes Hähnchen und Kochbananen – alles in einer sehr geselligen Atmosphäre.
Ribs Shack lolo
Ribs Shack ist einer der beliebtesten Lolos in Grand Case. In diesem traditionellen Open-Air-Restaurant mit Meerblick genießt man großzügige und authentische kreolische Küche, die direkt vor euren Augen auf großen Grills zubereitet wird. Das Signature-Gericht sind zweifellos die gegrillten Rippchen, zart und schön karamellisiert, serviert mit typischen Beilagen wie Reis mit roten Bohnen. Eine sehr sympathische und unkomplizierte Adresse, ideal, um am Meer zu essen, ohne ein Vermögen auszugeben.
Zum Probieren: die Rippchen (15 €); das Barbecue-Hähnchen (13 €); der gegrillte Schnapper (24 €), ein in der Karibik sehr beliebter Meeresfisch; das kreolische Lambi (15 €), ein traditionelles Gericht der Antillen und Haitis aus der Großen Fechterschnecke (einem großen Meeresschnecken-Mollusk).








Ribs Shack lolo
6 boulevard De Grand Case 97150 Saint-Martin
Preis: Teller zum Teilen zwischen 2,50 € und 24 €
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Wo kann man raffiniert am Meer zu Abend essen? Le Temps des Cerises
Für ein raffinierteres Essen in Grand Case ist Le Temps des Cerises eine wunderbare Adresse direkt an der Strandpromenade, die mit den Gründern der gleichnamigen Konfektionsmarke verbunden ist. Der Küchenchef Gabriel Fabre, der 2025 beim Gastronomiefestival von Saint-Martin für seine Jakobsmuscheln mit Süßkartoffel und Passionsfrucht ausgezeichnet wurde (er gewann den Wettbewerb „Beach Stars“), kreiert hier eine kreative Küche mit kreolischen Einflüssen. Hier haben wir auch den Bam Bam probiert, einen für die Insel emblematischen lokalen Cocktail auf Basis von landwirtschaftlichem Rum, Limette und Rohrzucker.











Restaurant Le Temps des Cerises
158 Boulevard de Grand Case, 97150 Saint-Martin
Spezialitäten: raffinierte französische und karibische Küche, Fisch des Tages und Bam Bam Cocktail
Wo übernachten auf Saint-Martin?
Hommage Hôtel & Résidences
Für diesen Aufenthalt haben wir unsere Koffer im Hommage Hôtel & Résidences abgestellt, einem 4-Sterne-Haus an der Baie Nettlé, in unmittelbarer Nähe von Marigot im französischen Teil. Dieses Hotel (ehemals Mercure) liegt direkt an der Lagune der Simpson Bay und zeichnet sich durch sein Konzept als Freilichtmuseum aus: 148 Zimmer, die in einem weitläufigen tropischen Garten verteilt sind, der mit zahlreichen Skulpturen und zeitgenössischen Gemälden von Künstlern geschmückt ist. Das Haus verfügt zudem über einen schönen Außenpool. Und das kleine Extra, das glücklich macht: morgens das Frühstück mit den Füßen im Sand direkt am Meer genießen – ein Traum!













Hommage Hôtel & Résidences
173 Route de la Baie Nettlé, 97150 Saint-Martin
Preise: ab 130 € pro Nacht je nach Saison
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Vielen Dank an Air Caraïbes für die Einladung zu diesem Erstflug sowie an die Tourismusbüros von Saint-Martin und unsere lokalen Partner für den herzlichen Empfang während dieses Aufenthalts.

Ich hoffe, dass ich euch mit all dem Lust auf einen Besuch auf Saint-Martin gemacht habe. Wenn auch ihr eure guten Adressen und Tipps für dieses karibische Reiseziel habt, zögert nicht, sie in den Kommentaren unten zu teilen!
Foto-Credits: Nicolas Diolez Fotos nicht lizenzfrei, Genehmigung des Fotografen vor jeder Nutzung erforderlich






