Heute stelle ich euch auf dem Blog eine kleine Auswahl an afrikanischen Restaurants in Paris vor. Es ist eine Zusammenstellung von Lokalen dieser Art, die ich in der Hauptstadt testen durfte. Die Pariser Adressen, die ich euch unten vorstelle, unterscheiden sich ziemlich voneinander. Und wie gewohnt aktualisiere ich diesen Beitrag regelmäßig im Zuge meiner neuen Tests und Entdeckungen!
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Inhaltsverzeichnis
Au Petit Bamako
Dieses kleine Restaurant in der Rue de Bagnolet im 20. Arrondissement existiert seit 2018. Hier kann man westafrikanische Küche genießen. Das seit 2018 geöffnete Lokal befindet sich in einer wunderschönen, unter Denkmalschutz stehenden Kulisse einer ehemaligen Metzgerei. Wir fingen mit einer Vorspeisenauswahl an (Pasteten, Kochbananen „Alocos“, Akras / 11 €), serviert mit einer schmackhaften, scharfen Chilisauce. Danach probierten wir ein Rinder-Mafé mit rotem Reis (14,90 €) und ein Poulet Yassa mit einer Zitronen-Zwiebel-Sauce (11,90 €). Als Nachtisch gab es Dégué Thiakry (5 €), hausgemachten Joghurt mit eingearbeitetem Hirsemehl. Als Getränk empfehle ich euch den hausgemachten Bissap-Saft (3,50 €), das afrikanische Getränk schlechthin!












Getestet 2023
Au Petit Bamako
108 Rue de Bagnolet, 75020 Paris
Geöffnet von Dienstag bis Sonntag
Preise: zwischen 5 € und 5,50 € / Yassa-Gerichte zwischen 10,90 € und 16,90 € / Mafé-Gerichte zwischen 11,90 € und 13,90 € (1 € Aufpreis für roten Reis) / Desserts zwischen 3,50 € und 5 €
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Afrik’N’Fusion
Getestet 2020
Afrik’N’Fusion
54 Rue Jeanne d’Arc, 75013 Paris
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Djaam Afro food
Wir haben die erste Adresse dieses Lokals im 10. Arrondissement von Paris im Jahr 2020 getestet, als es noch Afrik’N’Bowl hieß (ich hatte euch bereits in meinem Artikel über Poké Bowls davon berichtet). Mittlerweile hat es den Namen gewechselt. Das Lokal bietet insbesondere gesunde und genussvolle afrikanische Bowls an. Die Idee des Restaurants ist es auch, die ernährungsphysiologischen Qualitäten afrikanischer Produkte näherzubringen, die in Europa noch wenig bekannt sind (wie Fonio, Maniok oder auch Hirseseifen/-couscous), und mit Klischees aufzuräumen, wonach die afrikanische Küche durchgehend schwer und nicht für eine gesunde Ernährung geeignet sei. Auf dem Programm stehen warme oder kalte Bowls mit 6 bereits fertigen Signature-Bowls, aber auch die Möglichkeit, seine eigene Bowl zusammenzustellen, indem man absolut alle Zutaten selbst auswählt!





Getestet 2020
Djaam Afro Food
187 rue du faubourg St Martin 75010 Paris
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Le Café Dapper
Es ist selten, ein kulinarisches Konzept zu finden, das sowohl auf dem Teller als auch beim Teilen dessen, was eben auf jenem Teller liegt, so viel Ehrgeiz an den Tag legt. Ich war mehr als neugierig darauf, das Café Dapper zu entdecken – das Restaurant von Chefkoch Loïc Dablé, das sich im Herzen des Musée Dapper befindet. Letzteres ist ein leider viel zu wenig bekannter Ort, der den (traditionellen und zeitgenössischen) Künsten und Kulturen Afrikas südlich der Sahara, der Karibik und ihrer Diasporas gewidmet ist und sich ganz versteckt unweit der Champs-Élysées erstreckt.
Welcher Dialog würde wohl aus dieser Gegenüberstellung eines Kunstraums und eines Restaurants rund um die afrikanische Gastronomie entstehen? Das Ergebnis ist (meiner Meinung nach natürlich) eine zeitgenössische Interpretation der Gastronomie als Träger zum Verständnis einer Kultur. In diesem Sinne führen Loïc Dablé und sein Team Neugierige behutsam über uns vertraute Codes (Neuinterpretation von Risotto, Panna Cotta) an die Küche heran, die er selbst als Afrofusion bezeichnet. Er serviert uns Gerichte mit afrikanischen und französischen Einflüssen in einer schmackhaften und zugänglichen Verschmelzung der Kulturen, bei der saisonale Produkte sorgfältig verarbeitet werden. Wenn man dazu noch einen tadellosen Empfang, ein paar halbkreisförmige Tische, die perfekt für einen geselligen Moment sind, und die mehr als spürbare Lust am Teilen rund um diese Küche hinzuzieht, erhält man eine geheimnisvolle Adresse, die ich euch nur wärmstens empfehlen kann.







Zu probieren:
- Eine Butternutschrimpssuppe mit einem wilden afrikanischen Gewürz namens Pébé.
- Ein Risotto mit geräuchertem Hähnchen mit pikanter Petersiliensauce und Chilieschaum (eine Art Neuinterpretation eines der typischsten afrikanischen Gerichte, Reis mit Hähnchen).
- Jakobsmuscheln mit Niébé (einer afrikanischen weißen Bohne, auch Augenbohne genannt).
- Eine Panna Cotta mit Hibiskus als Dessert und einen kleinen Kaffee mit hochwertigen Schokoladentäfelchen zum Abschluss des Essens.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, südafrikanische Weine zu probieren, die für mich eine wirklich schöne Entdeckung waren. Ich kann euch nur wärmstens empfehlen, das auszuprobieren!







Preise:
- Das Menü „Art d’Arts“, das nur mittags für 29 € serviert wird mit Vorspeise / Hauptgericht oder Hauptgericht / Dessert (der Geheimtipp: 24 € gegen Vorlage der Eintrittskarte für das Musée Dapper)
- Der p’Art Âge Brunch für 29 € mit einem festgelegten Menü (der Geheimtipp: 24 € gegen Vorlage der Eintrittskarte für das Musée Dapper) samstags und sonntags von 11:00 bis 16:00 Uhr
- Das Sassandr’Art Degustationsmenü für 45 € (6 Gänge) freitags, samstags und sonntags von 19:00 bis 23:00 Uhr


Getestet im Jahr 2015
Café Dapper Loïc Dablé
35 bis, rue Paul Valéry 75016 ParisNachtrag vom 14.01.2024: Dieses Restaurant existiert leider nicht mehr, aber ihr könnt nach wie vor die Dapper-Stiftung besuchen!
Entdeckt unten all meine Restaurant-Tests in Paris:
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KARTE MEINER GUTEN FOOD-ADRESSEN IN PARIS UND DER ÎLE-DE-FRANCE
Restaurant
Bar
Konditorei / Bäckerei
Teestube / Coffee Shop
Brunch
Eisladen
Fotocredits: Nicolas Diolez und Mademoiselle Bon Plan Urheberrechtlich geschützte Fotos, die Genehmigung des Fotografen ist vor jeder Verwendung zwingend erforderlich






