Für diesen neuen Artikel über „gute Adressen“ habe ich beschlossen, euch einige tolle Restaurants vorzustellen, die ich im wunderschönen Viertel Saint-Germain-des-Prés getestet habe. In diesem extrem touristischen Viertel von Paris ist es nämlich gar nicht so einfach, gute Lokale zu finden, wenn man unterwegs ist oder einen kleinen Spaziergang macht. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!
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Inhaltsverzeichnis
Le Silencio des Près
Das Restaurant Silencio des Prés ist die zweite Pariser Adresse des ursprünglichen Silencio Clubs, der vom Regisseur David Lynch als Hommage an das Kabarett in seinem Film Mulholland Drive entworfen wurde. Die hervorragende Cocktailkarte der Bar stammt von Rémy Savage, und in der Küche hat der Sternenkoch Guillaume Sanchez eine neu interpretierte Bistro-Speisekarte kreiert.
Als Vorspeise probierten wir das Wolfsbarsch-Tartar mit Grünpesto und die kalten Langustinen-Ravioli. Als Hauptgericht entschieden wir uns für die Zitronen-Bottarga-Gnocchi sowie für die Pilzravioli mit Eigelb und Gemüsebrühe. Zum Dessert gab es einen klassischen, wunderbar schmelzenden Schokoladensoufflé mit Vanilleeis.















Getestet 2023
Silencio des Près
22 rue Guillaume Apollinaire 75006 Paris
Preise: Vorspeisen zwischen 18 € und 28 € / Hauptgerichte zwischen 24 € und 32 € / Desserts zwischen 12 € und 14 € / Cocktails 18 €
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Evi Evane
Dieses griechische Familienhaus wurde 2005 von den Schwestern Maria und Dina Nikolaou gegründet. Heute besitzt die Marke mehrere Feinkostläden und Bistros in Paris, eine Filiale in der Samaritaine, einen Partyservice sowie ein griechisches Restaurant, das wir zusammen mit unserem Lieblingsfotografen getestet haben. Man findet dort die großzügige griechische Küche von Chefköchin Dina, die eine echte Botschafterin dieser Gastronomie in Frankreich ist. Sie hat auch mehrere Kochbücher herausgebracht und ist in Griechenland durch ihre TV-Sendungen sehr bekannt.
Zu probieren : die hausgemachte Tarama „Evi Evane“ mit kandierten Zitronen (12 €); Htapodi, ein griechisches Gericht mit Oktopus, hier serviert mit Favabohnenpüree (28 €); die Moussaka „Evi Evane“, vielleicht sogar die beste Moussaka, die ich je gegessen habe (28 €); zum Dessert den Portokalopita, einen Orangenkuchen, den Dina aus Filoteig zubereitet (10 €) und Ekmek mit Pistazien, ein traditionelles Brioche-Gebäck „in Sirup“ mit Vanillecreme (10 €); das Lokal bietet außerdem eine sehr schöne Weinauswahl aus ganz Griechenland, insbesondere Retsina, jenen Weißwein, der in Griechenland seit Jahrtausenden produziert und durch die Beigabe von Pinienharz während der Gärung gewonnen wird.














Evi Evane
10 Rue Guisarde 75006 Paris
Preise: à la carte Vorspeisen zwischen 12 € und 17,50 € / Hauptgerichte zwischen 24 € und 28 € / Desserts 10 € / Offene Weine zwischen 8 € und 9 €
Der Geheimtipp: Mittagsmenü mit Vorspeise + Hauptgericht oder Hauptgericht + Dessert für 25 € und Vorspeise + Hauptgericht + Dessert für 32 €
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L’Atelier Roulière
Diese Adresse serviert französische Bistroküche. Ursprünglich war es eine Metzgerei, und 2021 wurde das Lokal komplett umgestaltet, um ein zeitgemäßes Bistro mit Fokus auf Qualitätsfleisch zu werden. Es wurde in L’Atelier Roulière umbenannt, als Hommage an den Namen der Metzgerei Roulière. Das Lokal ist zudem für seinen Weinkeller bekannt, der hervorragende Kombinationen mit den angebotenen Gerichten ermöglicht.
Wir haben probiert: Artischocken-Carpaccio mit Trüffelvinaigrette (11,50 €); Spinatsalat mit Roquefortsoße (11,50 €); lauwarm gegarter Thunfisch mit Wok-Gemüse und Sojasoße (28,50 €); Schweinekotelett mit Trüffeljus und Drillingskartoffeln (24,50 €); als Dessert die Crème brûlée mit Vanilleschoten (11,50 €).











Getestet 2025 - Einladung
L’Atelier Roulière
24 Rue des Canettes, 75006 Paris
Preise : à la carte Vorspeisen zwischen 10,50 € und 17,50 € / Hauptgerichte zwischen 22,50 € und 44,50 € / Desserts zwischen 10,50 € und 14,50 €
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Lobineau
Dieses Fischbistro im Herzen von Saint-Germain strotzt nur so vor Charme und Attraktivität. Es freut sich sogar über eine tolle Bewertung von 11/20 im Gault&Millau. Das Restaurant bietet insbesondere Fisch und Meeresfrüchte aus direktem Fang aus der Bretagne an. Als Vorspeise testeten wir das Avocadotartar mit Garnelen und milden Gewürzen (12,50 €) und die Muscheln nach Marinière-Art (13,50 €. Als Hauptgang kann ich euch das bretonische Rochensteak (weil man das nur sehr selten auf Speisekarten findet), à la minute pochiert mit Kapern und Püree, wärmstens empfehlen (25,50 €). Auch das Doraden-Ceviche im Thai-Stil mit Mango und Zitrusfrüchten war sehr gut (26,50 €). Und da wir uns beim Dessert einfach nicht entscheiden konnten, teilten wir uns einen Café gourmand (13,50 €) – so konnten wir von allem etwas probieren!










Getestet 2025 - Einladung
Lobineau
7 Rue Lobineau, 75006 Paris
Preise: à la carte Vorspeisen zwischen 11,50 € und 21,50 € / Hauptgerichte zwischen 19,50 € und 36,50 € / Desserts zwischen 9,50 € und 13,50 €
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Sidi des Prés
Eine Adresse, die traditionelle und hervorragend zubereitete marokkanische Küche in einem Dekor serviert, das zum Reisen einlädt (mich hat das übrigens an unsere Reisen nach Marokko erinnert)! Auf dem Programm stehen Tajines und Couscous in einer herzlichen und entspannten Atmosphäre des Miteinanders. Als Vorspeise empfehle ich euch die Briouat-Auswahl des Chefs (11,50 €), die Taktouka mit Ei (11,50 €), den Gemüseaufstrich nach Méchoui-Art mit Feta (10,50 €) sowie das Zaalouk, einen hausgemachten Auberginenkaviar (8,50 €). Als Hauptgericht haben wir zu dritt ein Couscous mit 4 Fleischsorten geteilt (27,50 €) und es war wirklich super reichhaltig.














Getestet 2025 - Einladung
Sidi des Prés
18 rue Guisarde, 75006 Paris
Preise: à la carte Vorspeisen zwischen 7,50 € und 11,50 € / Tajines zwischen 19,50 € und 26,50 € und Couscous zwischen 22,50 € und 27,50 € / Desserts zwischen 8,50 € und 13,50 €
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Blueberry, die Maki-Bar in Saint-Germain-des-Prés
Da ich ein riesiger Fan der japanischen Küche bin, war ich absolut begeistert von den Kreationen des Blueberry, einer Sushi-Bar in kalifornischer Tradition, die von den Schwestern Vaconsin in Paris im Viertel Saint-Germain-des-Prés eröffnet wurde. Der Name des Lokals ist eine Hommage an den Film My Blueberry Nights des Regisseurs aus Hongkong, Wong Kar Wai, von dem ich persönlich ebenfalls ein großer Fan bin. Bei der Deko findet man eine intime, loungige Atmosphäre – in diesem Restaurant fühlt man sich ein bisschen wie in einem Kokon. Es gibt auch mehrere Räume mit unterschiedlichen Stimmungen und Farben.
Außerdem hat das mir etwas Interessantes beigebracht: Die Verbindung zwischen der japanischen und der kalifornischen Küche ist eine Folge der massiven japanischen Einwanderung an der Westküste der Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg, die die berühmten California Rolls hervorgebracht hat. Genau diese raffinierten und wagemutigen Gerichte bietet Chefkoch Luu im Blueberry an, mit sehr abwechslungsreichen Zutaten und ziemlich unglaublichen Geschmacks Kombinationen, muss ich sagen. Sobald man die Makis im Mund hat, ist es ein echtes Feuerwerk! Die Preise sind zwar nicht „günstig“, aber es handelt sich hier um ein Kenner-Essen für Feinschmecker, die auf der Suche nach kulinarischen Erlebnissen sind, die sich vom gewöhnlichen Einerlei abheben.










Zu probieren:
- Man muss natürlich die Makis probieren, die zu je 6 Stück serviert werden – ideal also, um mehrere Sorten zu bestellen und auf asiatische Art zu teilen. Wir haben uns für die Little Miss Yuzu (15 € für 6 Stück), Rackham le Rouge (17 € für 6 Stück) und Unagiiii (17 € für 6 Stück) entschieden.
- Um ein wenig Abwechslung reinzubringen, empfehle ich euch außerdem die Geisha de la rue du Sabot, kleine knusprige Reispfannkuchen mit Thunfisch, Trüffelcreme und Schnittlauch (15 €).
- Was das Dessert angeht, lohnt es sich ebenfalls, entweder das schwarze Sesam-Tiramisu (12 €) für Liebhaber oder die Blueberry-Tarte mit Blaubeeren und Matcha-Tee-Creme (12 €) zu probieren.
- Als Begleitung zu unserem Essen entschieden wir uns für ein heisses Sobacha aus geröstetem Buchweizen (6 €) und einen Genmaicha-Tee mit Puffreis (6 €).
- Das Lokal bietet auch eine schöne Auswahl an Sake für Liebhaber dieses alkoholischen Getränks (ich persönlich mag sprudelnden Sake, den ich als Aperitif sehr angenehm finde).













Getestet 2018
Preise (2018): Menüs zwischen 22 € und 38 €
Vielen Dank an das Blueberry für diese Einladung.
Blueberry
6 rue du Sabot 75006 Parisgeöffnet mittags und abends von Dienstag bis Samstag
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Chez Bartolo, die erste Pizzeria in Paris
Dieses kleine Stück Neapel im Herzen von Paris existiert bereits seit 1950, dem Jahr seiner Eröffnung durch den Neapolitaner Bartolo Memola, der den Parisern damals die Pizza näherbrachte, indem er einen Pizzaofen direkt aus Neapel einfliegen ließ. So wurde Saint-Germain-des-Prés berühmt für seine Pizzerien. Heute kümmert sich seine Enkelin um das Familienunternehmen. In diesem Restaurant herrscht eine familiäre und gesellige Atmosphäre rund um die neapolitanische Küche. Das Konzept von Chez Bartolo: authentische Küche und eine tolle Auswahl an traditionellen Pizzerien, im Holzofen gebacken.
Der absolute Pluspunkt dieser Pizzen ist zweifellos die Qualität des Teigs, der ganz traditionell zubereitet und ruhen gelassen wird, ganz zu schweigen von den Handgriffen des Pizzabäckers, den man direkt vor seinem Holzofen bei der Arbeit beobachten kann. Das Ergebnis: ein fester und leicht knuspriger Teig, der einfach köstlich ist!
Außerdem auf der Karte: Pasta, « al dente » gekocht mit Saucen mit italienischen Namen, Fischgerichte und Fleischspezialitäten. Die Gerichte werden à la minute aus frischen und handverlesenen Produkten zubereitet.





Zum Probieren:
- Als Cocktail habe ich einen kleinen Spritz genommen, klassisch, aber gut (12 €)
- Die Pizza Sophia Lauren mit San-Marzano-Tomaten, Burrata, Rucola, Tomaten-Duo und San-Daniele-Schinken (24 €)
- Ich wollte auch ein N Gericht probieren und habe mich für die linguine al limone e gamberi (27 €) entschieden – frische Pasta mit Zitronencreme, auf der Plancha gegrillten „Black Tiger“-Gambas mit einem Hauch von Zitrone und Lachsperlen, und ich habe meine Wahl absolut nicht bereut
- Zum Nachtisch haben wir das tiramisu della zia (12 €) getestet, also nach Art des Hauses, das sehr lecker war







Mein Tipp: Persönlich bin ich der Meinung, dass der wahre Reiz dieser Adresse vor allem in der Qualität ihrer Pizzen liegt. Ich empfehle euch daher, sie als Erstes zu probieren.
Die andere schöne Überraschung des Ortes ist die Weinkarte, die eine tolle Auswahl an italienischen und zum großen Teil neapolitanischen Weingütern bietet. Die Auswahl ist überschaubar, aber die angebotenen Weine sind in Paris eine Seltenheit.
Getestet 2016 und 2023
Chez Bartolo
7 rue des Canettes 75006 ParisGeöffnet von Dienstag bis Samstag von 12:00 bis 14:30 Uhr und von 19:00 bis 23:00 Uhr
Preise: Pizzen zwischen 13 € und 26 € / Pasta zwischen 17 € und 28 € / Offene Weine im Glas zwischen 6,50 € und 9 €
Der Geheimtipp: das Mittagsmenü mit Salat + Pizza Margherita oder Nudelgericht des Tages + Kaffee & süße Leckereien für 18,50 €
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Didon
Diese Adresse ist das neueste kleine Juwel von Imad und Carole, die bereits das Restaurant Hébé und das Ya Bayte leiten, von denen ich euch bereits erzählt hatte! Das Restaurant Didon befindet sich im 6. Arrondissement von Paris, im Herzen von Saint-Germain-des-Prés – also in einem tollen Viertel!
Auf dem Teller erwartet euch Bistronomiedélibikatessen mit über Holzkohle zubereiteten Speisen. Ich muss sagen, wir waren von dieser großartigen Adresse rundum begeistert, die von Anfang bis Ende tadellos war! Ein voller Erfolg, denn alles ist absolut köstlich, der Service äußerst herzlich und die Weinkarte sehr raffiniert, ganz nach meinem Geschmack.















Didon restaurant
8 Rue du Dragon, 75006 Paris
Der Geheimtipp: ein Mittagsmenü von Montag bis Freitag mit Vorspeise + Hauptgericht oder Hauptgericht + Dessert für 27 € und Vorspeise + Hauptgericht + Dessert für 34 € (ein Schnäppchen!)
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Chez Fernand
Chez Fernand ist ein 1970 gegründetes Haus. Die Atmosphäre des Ortes ist authentisch und gemütlich; man findet hier große Tische mit Vichykaritischdecken, man kommt leicht mit den Tischnachbarn ins Gespräch, auch wenn man sie nicht kennt, und man spürt sofort, dass dies eine Adresse für Stammgäste ist, die seit vielen Jahren regelmäßig wiederkommen. Man fühlt sich fast in eine andere Zeit versetzt – in die glorreiche Epoche, als Saint-Germain-des-Prés das Epizentrum einer kulturellen und künstlerischen Aufbruchsstimmung war, die heute etwas in Vergessenheit geraten ist… Aber eben nicht überall! Was die Küche angeht, wählt der Küchenchef Rémi Lebon französische Produkte je nach Saison und Marktlage aus und serviert traditionelle, üppige Gerichte.
Die Weinkarte: Der Weinkeller bietet sowohl große Bordeaux-Weine als auch Weine von kleinen Winzern mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Zögert nicht, nach einer Empfehlung zu fragen, um den Wein zu finden, der perfekt zu eurem Gericht passt!
=> Meinen ausführlichen Artikel über das Restaurant Chez Fernand ansehen








Getestet 2017
Chez Fernand
Restaurant des Bistronomes
13 rue Guisarde 75006 Paris
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Les Deux Magots
Diese Adresse ist wahrlich eine der bekanntesten und symbolträchtigsten Institutionen in Saint-Germain-des-Prés. Ich hatte euch bereits in meinem Spezialartikel „Jazz in Paris“ davon berichtet.


Les Deux Magots
6 Place Saint-Germain des Prés, 75006 Paris

Entdeckt unten alle meine Restaurant-Tests in Paris:
⇒ Meine Restaurant-Tests in Paris
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KARTE MEINER GUTEN FOOD-ADRESSEN IN PARIS UND DER ILE-DE-FRANCE


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